Mittwoch, 18. März 2015

Preise für Neodym ziehen wieder an - Neodym Magnete jetzt noch zu alten Preisen kaufen

Steigende Preise für Neodym Magnete



"...Es war viel darüber spekuliert worden, in welche Richtung sich die Preise für Seltene Erden nach dem Ende der chinesischen Neujahrs-Feierlichkeiten entwickeln würden. Inzwischen ist klar: seit Anfang März geht es für viele Seltenerd-Metalle weiter nach oben! Getrieben von Erwartungen zum Aufbau neuer strategischer Reserven durch die chinesische Regierung erhöhen die Produzenten ihre Preise. Hinzu kommen größere Zukäufe der Investment-Plattform Fanya, die dem Markt signifikante Mengen an Dysprosium, Terbium und Neodym entzieht.
Weiter voran schreitet auch die grundsätzliche die Konsolidierung. Peking will nämlich den Markt für Seltene Erden besser kontrollieren und bündelt die vielen Kleinunternehmen in sechs großen Unternehmensgruppen. Neue Projekte erhalten keine Genehmigung, wenn diese nicht bei den Großen angesiedelt sind. Schließlich berichtet „China Daily“, dass acht zentrale Regierungsstellen in einer gemeinsamen Erklärung die Provinzregierungen dazu aufrufen, illegale Aktivitäten aufzudecken und mit strengen Strafen zu belegen. Ergebnisse sollen bis Mitte April präsentiert werden. Peking scheint bestrebt, durch die unterschiedlichen Maßnahmen die Preise für Seltene Erden wieder nachhaltig nach oben zu treiben.
Schätzungen des Verbandes der Chinesischen Seltenerd-Industrie zufolge hat der illegale Anteil in den letzten Jahren mehr als 50% des Marktes eingenommen. Ein dramatischer Einbruch der Preise war die Folge. Und dies versucht Peking nun mit aller Macht wieder in die richtige Balance zu bringen. Fazit von Tradium: „Es ist mehr als Spekulation, dass dies den offiziellen Stellen auch gelingen wird. Auch von dieser Seite also Impulse für steigende Preise für Neodym Magneten.“




Quelle:


http://www.onvista.de/news/china-macht-seltene-erden-wieder-attraktiv-2127745

Montag, 9. März 2015

LKW-Fahrer manipulieren mit Neodym Magneten Lenk- und Ruhezeiten

Kaum zu glauben, aber hochmoderne digitale Fahrtenschreiber lassen sich mit Neodym Magneten manipulieren. Ein Fahrer berichtet: "Man muss nur wissen, wo am Getriebe der Sensor eingebaut ist. Er sieht aus wie eine Zündkerze beim Auto, Mofa oder Motorrad." Dann brauche man nur einen starken Magneten. "Den setze ich dann einfach entsprechend an den Sensor an und schon unterbreche ich die Datenleitung zwischen Sensor und Kontrollgerät"


Das Ganze hat nur einen Haken. Mit dem Magneten können auch die Sicherheitssysteme wie ABS und Airbag des LKWs gestört werden.


Der ganze Bericht über Manipulation von LKW mit Magneten:


http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/manipiulierte-lkw100.html

Montag, 19. Mai 2014

Preisblase bei Neodym geplatzt

Laut Manager Magazin sind die Preise für Neodym seit dem Hoch 2009 regelrecht eingebrochen.

Neodym ist notwendig für die Herstellung von starken Neodym Magneten.



Die Verknappung von Neodym habe sich aufgrund von Substituten, die ohne seltene Erden auskommen und die Erschließung neuer Neodym Lagerstätten erledigt.


Somit sind die Preise für Neodym dramatisch gefallen. Für Privatanleger, die in die Neodym Story investiert haben ist dies besonders bitter.

Und die Moral von der Geschicht, mit Industriemetallen spekuliert man nicht - schon gar nicht - wenn man keine Ahnung hat.




http://www.manager-magazin.de/finanzen/alternativegeldanlage/seltene-erden-preisblase-kostet-anleger-viel-geld-a-965766.html

Freitag, 18. April 2014

Handtasche mit Neodym Magneten Verschluss

Handtasche mit Supermagneten aus Neodym Magneten


Neodym Magnet Verschluss Handtasche
Neodym Magnet Verschluss
Neodym Magnetverschluss 


Samstag, 15. Februar 2014

Infografik: So werden Neodym Magnete hergestellt

Herstellung von Neodym Magneten


1.Trennung im Elektrolyseofen

  1. Zunächst werden raffinierte Seltenen-Erden-Oxide in einem Elektrolyseofen getrennt.
  2. Die "Seltenen Erden"-Elemente sind Lanthanoide (auch Lanthanide genannt). Der Begriff "Seltene Erden"  ist in soforn irreführend, dass diese Elemente geologisch gesehen nicht knapp sind. Zum Beispiel sind die Neodymvorkommen viel umfangreicher als die entsprechenden Silbervorkommen.
     

 Infografik: Herstellung von Neodym Magneten2. Herstellung der Neodym-Legierung

  1. Neodym, Eisen und Bor werden gewogen und in einen Vakuuminduktionsofen eingebracht, um eine Legierung herzustellen.Je nach Magnettyp werden weiter Elemente hinzugefügt, wie z. B. Kobalt, Kupfer, Gadolinium und Dysprosium. Solche Zugaben können bestimmte Eigenschaften (Beispielsweise Korrosionsbeständigkeit) erhöhen. Durch Hochfrequenzerhitzung wird diese Mischung geschmolzen. Die Zusammensetzung dieser Mischung bestimmt Qualität und Eigenschaften des Neodym Magnets. Jeder Hersteller hat seine eigene Rezeptur für jeden Magnettypen.  
     

3. Neodym Rohbarren

  1. Die resultierende geschmolzene Legierung wird dann gekühlt, um Rohbarren der Legierung zu erzeugen.
     

4. Versprödung des Neodymbarrens

  1. Danach werden dann durch das Verfahren „Hydrogen Decrepitation“ (Wasserstoff Versprödung) in einer Stickstoff- oder Argon-Atmosphäre auf eine mikrometergroßen Pulver (3 Mikrometer oder weniger) gemahlen. 
     

4. Pressung des "grünen Neodym Magneten" 

  1. Für das Pressen des Pulvers gibt es verschiedene Methoden
    1. Axial- und Querpressen: Das Presswerkzeug ist etwas größer als die engültige Form des Neodym Magneten, da das anschließende Sintern das Werkstück schrumpfen lässt. Das Neodym-Pulver wird in der Form durch ein angelegtes Magnetfeld verdichtet. Axiale Pressung bedeutet dass das Magnetfeld parallel zur Verdichtung angelegt wird(seltener), Querpressung bedeutet die parallele Anordnung des Magnetfelds.
    2. Eine dritte Methode ist das isostatische Pressen. Das NdFeB-Pulver wird in eine Gummiform gegeben und in einen großen Flüssigkeitsbehälter gefüllt, der dann unter Druck gesetzt wird. Auch hier kommt ein externes Magnetisierungsfeld zum Einsatz, aber das Pulver wird von allen Seiten verdichtet. Isostatisches Pressen liefert die besten magnetischen Ergebnisse. Bevor der NdFeB Magnet aus der Pressung entlassen wird erhält er einen Demagnetisierungsimpuls.
    3. Der so entstandene verdichtete Magnet wird als "grüner" Magnet oder Grünling bezeichnet. Dieser ist sehr spröde und hat eine noch sehr geringe magnetische Leistung.
       

5. Sintern  

  1. Der "grüne" Neodym-Magnet wird dann gesintert. Bei diesem Verfahren erhält er die finalen magnetischen Eigenschaften. Der Sinterprozess wird sorgfältig überwacht (eine spezifisches Temperatur-und Zeitprofil ist notwendig) und wird in einer sauerstofffreien Atmosphäre (z. B. Argon) durchgeführt. Sauerstoff würde zur Oxidation des Neodyms führen und damit den Magnetismus des Magneten zerstören.  Am Ende des Sinterprozesses wird der Magnet bei niedriger Temperatur abgeschreckt. Dies verhindert die Bildung von sogenannten "Phasen" (vereinfacht: uneinheitliche Legierung), die bei Temperaturen unterhalb der Sintertemperatur auftreten. Der Sintervorgang führt durch Schrumpfung des Magneten und zu einer Form, die der endgültigen Gestalt des Magneten sehr nahe ist. Jedoch verursacht das Sintern ungleichmäßige Oberflächen und somit nicht zu den spezifizierten Maßen.
     

6. Mechanische Oberflächenbehandlung

  1. Im weiteren Prozess erfolgt die Oberflächenbehandlung. Die Magnete sind nach dem Sintern etwas größer als die gewünschte finale Form und werden so durch Schleifen in die gewünschte Spezifikation gebracht. Die übliche Toleranz ist + /-0.1mm, gegen Aufpreis ist auch eine Toleranz von + / -0,05 mm realisierbar. Geringere Toleranzen sind abhängig von der Form und Größe des Magneten und möglicherweise nicht zu erzielen.  Neodym-Magnete sind sehr sehr hart. Der Versuch NdFeB mit einem Standard-Bohrer zu bearbeiten, zerstört den Bohrer. Es müssen Diamant-Schneidwerkzeuge (CNC Diamant-Schleifscheiben, Diamant-Bohrer, usw.) und Drahtschneidemaschinen (EDM) verwendet werden. Die während der Bearbeitung erzeugten Späne NdFeB-Pulver müssen durch Flüssigkeit gekühlt werden, da diese sich sonst selbst entzünden können. 
     

7. Oberflächen Beschichtung

  1. Nachdem die endgültigen Abmessungen für den Magneten durch maschinelle Bearbeitung erzielt wurden, wird der Neodym-Magnet mit einer Schutzschicht Überzogen. Dies ist normalerweise eine Ni-Cu-Ni-Beschichtung. Der Magnet muss gereinigt werden, um Verunreinigungen der Bearbeitung zu entfernen und anschließend gründlich getrocknet. Die Beschichtung ist sehr dünn (15-35 Mikron für Ni-Cu-Ni). Die aktuelle gängigen Magnetbeschichtungen sind: - Nickel-Kupfer-Nickel-(Ni-Cu-Ni) [Standard], Epoxy-, Zink (Zn), Gold (Au), Silber (Ag), Zinn (Sn), Titan (Ti), Titan-Nitrid (TiN), Parylene C, Everlube, Chrome, PTFE ("Teflon", weiß, schwarz, grau, silbrig), Ni-Cu-Ni-und Epoxy-, Ni-Cu-Ni-und Gummi-, Zn-und Gummi-, Ni-Cu-Ni sowie Parylene C, Ni-Cu-Ni-und PTFE, Zinn (Sn) und Parylene C, Zink-Chromat, Phosphat-Passivierung und unbeschichted. Es wird nicht empfohlen, Magneten ohne Schutzschicht zu verwenden.
     

8. Magnetisierung

  1. Nach der Beschichtung wird der Neodym Magnet magnetisiert. Dies erfolgt durch eine Magnetspule mit einer Magnetkraft, die mindesten 3 mal höher als die gewünschte Magnetisierung des Magneten ist. Die Magneten müssen in der Spule fixiert werden, da sie sonst vom Magnetisierungimpuls in Bewegung versetzt werden. Die Magnetisierung der Neodym Magnete ist stabil und wird sich nicht abschwächen, es sei denn durch erhöhte Temperatur, äußere Magnetfelder, Strahlung oder Korrosion.Während des gesamten Produktionsprozesses wird die Qualität der Neodym Magnete überwacht. Nach der Magnetisierung erfolgt eine abschließende Qualitätskontrolle (Magnetisierung, Form und visuelle Kontrolle) und die Magnete werden dann verpackt und versandfertig gemacht.